allergo natur
allergo natur

Welche Haustiere sind bei Neurodermitis geeignet?

3. September, 2014

Das Krankheitsbild der Neurodermitis beziehungsweise der Atopischen Dermatitis hat eine Vielzahl von Auslösern und beeinflussenden Faktoren. Viele Menschen mit dieser Erkrankung stehen dem Problem gegenüber, dass sie gern für sich oder ihre Kinder ein Haustier halten würden. Doch die Unsicherheit ist groß und die Informationen zu dem Thema gering. Viel zu oft verzichten Neurodermitis-Patienten und deren Angehörige auf ein tierisches Familienmitglied, obwohl dies nicht immer nötig ist.

Ursache der Neurodermitis als Entscheidungsgrundlage

Zunächst ist es wichtig, mit dem behandelnden Arzt die Ursache der Neurodermitis-Erkrankung herauszufinden. Psychische Hintergründe für die Erkrankung sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind nur Beispiele für Ursachen, welche eine Haustierhaltung jeglicher Art nicht entgegenstehen. Die Medizin bietet Untersuchungen und Tests an, um Gewissheit zu ermöglichen und so auf schnellem Weg die Entscheidung für oder gegen ein Tier abklären kann.

Allergy - skin prick testsAllergietests helfen bei der Wahl des Haustieres

Sollten diese medizinischen Verfahren feststellen, dass eine Allergie gegen Tierhaare Ursache der Neurodermitis-Erkrankung ist beziehungsweise als wesentlicher Faktor das Krankheitsbild in Form von Atemproblemen, Hautirritationen und Jucken oder sonstigen allergischen Reaktionen beeinträchtigt, sollte bei bestehendem Wunsch nach einem Haustier ein weiterer Allergietest durchgeführt werden. Mit diesem kann herausgefunden werden, welche Tierarten die Allergie und Neurodermitis auslösen und welche doch als Haustiere infrage kommen könnten.

Empfehlungen des geeigneten Haustieres für Allergiker

Mehrfache Untersuchungen an Patienten zeigen, dass diese vermehrt negativ auf Katzen und Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen reagieren. Eine Alternative stellen für Neurodermitis-Betroffene, welche sich mit Fischen, Echsen, Schildkröten und Co. nicht anfreunden können, Hunde dar. Dabei sollte jedoch auf Langhaarrassen verzichtet werden, da insbesondere in der Wohnung herumliegende Haare allergische Reaktionen auslösen. Dennoch zeigt sich allgemein, dass im Kontakt mit Hunden für Neurodermitiker weitaus seltener negative Effekte hervorruft. Ein spezieller Allergietest auf Hundehaare sollte dennoch durchgeführt werden. Auch der Kontakt zu einem Pferd beim regelmäßigen Reiten als Freizeitsport und der Pflege des Tieres ist bei negativem Allergietest durchaus möglich.

Chance durch Züchtung antiallergener Rassen und gezielte Beratung in Tierheimen

girl and kittenEine besondere Chance für Neurodermitiker stellen spezielle Hunde – und Katzenrassen dar, welche so gezüchtet sind, dass sie keine allergischen Reaktionen hervorrufen. Insbesondere die Europäische Kurzhaarkatze zeigt eine gute Verträglichkeit für Allergiker. Informationen bieten die entsprechenden Züchter. Auch Tierheime bieten zu bestimmten Terminen die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum am Stück den Kontakt zu einem Tier zu halten und sich selbst so auf allergische Reaktionen bei gemeinsamen Stunden zu zweit neben dem Kennenlernen zu testen.

 

 


Hinterlassen Sie uns ein Kommentar


Zurück zur Übersicht »