allergo natur
allergo natur

Warum Encasings auch bei Neurodermitis helfen können

25. September, 2014

Neigen Sie oder Ihr Kind zu Neurodermitis mit den typischen Symptomen wie gerötete, trockene, unangenehm juckende und entzündliche Hautstellen? Haben Sie Ihren Arzt oder Apotheker konsultiert und achten bereits auf eine ausgewogene Ernährung, reduzieren Stress soweit das möglich ist und haben eine entsprechende tägliche Basispflege, um die Haut mit ihren besonderen Bedürfnissen gut zu versorgen und zu schützen? Und obwohl Sie das Gefühl haben, schon eine ganze Reihe an Maßnahmen zur Linderung der Neurodermitis zu ergreifen, lassen neue Schübe Sie möglicherweise verzweifeln, so dass Sie sich fragen, was Sie noch tun können, um die Symptome zu lindern und neuen Schüben vorzubeugen?

Hausstaubmilben-Allergene sind ein Triggerfaktor bei Neurodermitis

milbeBei einer Neurodermitis ist es neben den genannten Maßnahmen zusätzlich wichtig, mögliche auslösende Faktoren (sogenannte Trigger) zu erkennen und diese zu vermeiden. Verschiedene allergieauslösende Stoffe, z.B. Pollen oder Hausstauballergene können nämlich ebenfalls einen Neurodermitis-Schub begünstigen. Besonders Hausstaubmilben haben auf Neurodermitis einen nicht unerheblichen Einfluss, da sie das ganze Jahr über vorhanden ist, wobei die eigentliche Allergie nicht durch die Milbe, sondern durch die Bestandteile des Milbenkots, ausgelöst wird. Diese Allergene können ganz unterschiedliche Beschwerden verursachen, unter anderem auch Ekzem-Reaktionen, da die allergene Wirkung sich in diesem Fall über die Haut äußert.

Mit Encasings den Triggerfaktor „Milbenallergen“ ausschalten

Den Kontakt mit Allergenen sollten Sie bei einer Neurodermitis weitestgehend vermeiden, auf diese Weise können Sie Triggerfaktoren tatsächlich am besten ausschalten und reduzieren somit das Risiko einer allergischen Provokation, die zu einem erneuten Schub führen könnte. Hausstaubmilben-Allergene sind mit wenigen Maßnahmen noch verhältnismäßig leicht zu vermeiden. Da Hausstaubmilben sich von abgestorbenen menschlichen Hautschüppchen ernähren und es vorzugsweise dunkel und feuchtwarm mögen, kommen sie in besonders hoher Konzentration in unseren Betten – Matratzen, Bettdecken und Kissen – vor. Um den Hausstaubmilben erfolgreich zu Leibe zu rücken, haben sich vor allem spezielle allergendichte Bettbezüge, sogenannte Encasings, bewährt. Wenn Sie Ihre Bettsachen mit den Spezialumhüllungen beziehen, schaffen Sie eine wirksame Barriere gegen die Hausstaubmilben-Allergene, da diese die Encasings nicht durchdringen können und somit als Triggerfaktor Ihrer Neurodermitis bedingten Beschwerden ausgeschlossen sind.

Encasings sind bei Neurodermitis in den medizinischen Leitlinien vorgesehen

Stethoskop auf FormularenSprechen Sie am besten Ihren Arzt auf Encasings an, er kann Ihnen hierfür nach entsprechender Diagnosestellung eine Verordnung ausstellen. Der Einsatz von Encasings hat sich nicht nur für Hausstaubmilbenallergiker, sondern auch für Menschen mit Neurodermitis bewährt. Deshalb sehen die medizinischen Leitlinien bei einer Neurodermitis auch die Ausstattung der Betten mit einem Encasing vor. Wir übernehmen gerne die Abwicklung hinsichtlich der Kostenerstattung mit Ihrer Krankenkasse. Nach unseren Erfahrungen werden Encasings von den meisten Krankenkassen bezuschusst, so dass Sie einen weiteren Therapie-Baustein als sinnvolle Ergänzung Ihres Neurodermitis-Konzeptes erhalten, der Ihnen den Umgang mit Ihrer Erkrankung erleichtert.


Hinterlassen Sie uns ein Kommentar


Zurück zur Übersicht »