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Ist jeder Hautausschlag bei Babys Neurodermitis?

30. Juli, 2014

Viele Eltern reagieren zunächst verunsichert, wenn sie bei ihrem Baby während der ersten Lebenswochen einen Hautausschlag feststellen. Vor allem wenn eine familiäre Vorbelastung besteht, gehen die meisten sofort von einer Neurodermitis-Erkrankung aus. Doch dies muss nicht zwingend so sein. Wenn Sie trockene und leicht rötliche Hautstellen bei Ihrem Baby entdecken, konsultieren Sie am besten erst einmal Ihren Kinder- oder Hautarzt, mit einem frühzeitigen Check, entsprechenden Maßnahmen bei Ernährung und Hautpflege lässt sich das Krankheitsbild feststellen.

Milchschorf  beim Baby- harmloser Hautausschlag oder Neurodermitis?

Hautausschlag beim Baby vorbeugenWenn Sie vorweg dazu beitragen möchten, die Möglichkeit einer Neurodermitis-Erkrankung zu reduzieren, sollten Sie Ihr Kind so lange wie möglich stillen. Bei einigen Babys zeigt sich etwa nach dem 3. Lebensmonat ein als Milchschorf bekannter Hautausschlag mit juckenden Rötungen und Bläschenbildung der Haut, der im weiteren Verlauf die typischen Krusten bildet. Milchschorf ist die erste Manifestation eines atopischen Ekzems im Säuglingsalter. Betroffen von dem Hautausschlag sind in erster Linie die Regionen um Wangen und Kopf des Kindes, wobei auch eine weitere Ausdehnung der Symptome auf den gesamten Körper Ihres Babys möglich ist. Die Windelregion bleibt davon jedoch meist ausgeschlossen. In einigen Fällen heilt das Ekzem bis zum zweiten Lebensjahr komplett ab, bei anderen Kindern kann der Milchschorf in ein chronisches atopisches Ekzem übergehen, dass sich vor allem mit einer Ausprägung der Neurodermitis in den großen Beugen – also Kniekehlen, Ellenbeugen –  und dem Hals äußert. Eine Sonderform der Hauterkrankung bilden münzförmige Ekzeme mit Rötungen und Schuppungen um den Mund Ihres Babys oder aber auch Hand- und Fußekzeme, die als sogenannte Winterfüße bezeichnet werden.

Aufkratzen der Hautstellen verhindernAllergo Natur - Allergo TH2 - Dorimed - Neurodermitis - Overall

Da die Haut nicht nur sehr trocken ist, sondern auch stark juckt, müssen Sie damit rechnen, dass Ihr Baby vermehrt unruhig ist und weint. Vor allem im Schlaf neigen die Kinder dazu, sich die betroffenen Hautstellen völlig aufzukratzen, was einen Kreislauf aus Jucken und Kratzen in Gang setzt. Um das nächtliche Aufkratzen zu unterbinden, haben sich geeignete Neurodermitis-Overalls bewährt, die an Händen und Füßen geschlossen sind. Die betroffenen Hautstellen können abheilen und Sie und Ihr Baby können wieder wesentlich ruhiger schlafen.

Heilungschancen der Neurodermitis sind unterschiedlich

Allergo Natur - Allergo TH2 - BabymassageBei mehr als 50 Prozent der betroffenen Babys heilt die Neurodermitis nach anfänglich starken Symptomen spontan bis zum 2. Lebensjahr wieder komplett aus. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie davon ausgehen, dass die Krankheit chronisch wird und die Neurodermitis oft sogar ein Leben lang bestehen bleibt, wobei aber ein Übergang von der nässenden, also exsudativen, in eine trockene Form erfolgt. Wenn Sie von Beginn an die Haut Ihres Babys bzw. Kindes gut und systematisch pflegen, auf die richtige Ernährung achten und Stress – so weit das möglich ist – vermindern, werden die Symptome wie Jucken und Rötungen vielfach erträglicher und die Neurodermitis ist mit der Zeit gut in den Griff zu bekommen. Oft hilft es auch, seine Erfahrungen mit betroffenen Eltern auszutauschen, vor allem haben Sie nicht das Gefühl, mit der Situation allein zu sein.

Haben Sie ein Baby mit Neurodermitis?

Schreiben Sie uns Ihre Fragen oder teilen Sie Ihre Tipps mit, die vielleicht auch anderen Eltern helfen könnten, als Kommentar in den Blog oder als E-Mail an: c.moldenhauer@allergo-natur.de

Vielen Dank!


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