allergo natur
allergo natur

Herbst – Die Hausstaubmilben-Allergie hat jetzt Hochsaison

29. September, 2014

Während Heuschnupfen-Allergiker nun aufatmen können, da die Blütezeit von Bäumen, Sträuchern und Gräsern zu Ende ist, kommen Hausstaubmilben-Allergiker das ganze Jahr über mit Allergenen in Kontakt. Ausgerechnet in der Herbst- und Winterzeit, wo wir es uns drinnen richtig gemütlich und kuschelig warm machen, erfährt die Leidenszeit der Milbenallergiker jedoch ihren Höhepunkt. Viele Betroffene wissen dabei noch nicht einmal, dass sie unter einer Allergie leiden, da die Symptome denen einer Erkältung ähneln, die für die Herbstzeit ebenfalls typisch ist.

Hausstaubmilben als Allergieauslöser

3d rendered illustration - dust miteHausstaubmilben gehören innerhalb der Spinnentiere zur Ordnung der Milben (lateinisch: Acari). Sie leben bevorzugt  in textilen Gegenständen, hauptsächlich in Matratzen, Bettdecken und Kissen, aber auch in der Kleidung, in Gardinen, Polstermöbeln, Kuscheltieren und Teppichen und ernähren sich von abgestorbenen menschlichen Hautschüppchen. Nach den Pollen stellen sie mit über 30 Prozent Anteil die zweithäufigste Ursache für allergisch verursachte Atemwegserkrankungen dar. In Deutschland reagiert etwa jeder Zehnte allergisch auf Hausstaubmilben, wobei nicht die Milbe selbst, sondern ihr Kot allergische Reaktionen auslöst.

Mit dem Herbst beginnt die Saison für Hausstaubmilben-Allergiker

Frau mit ErkältungDie Beschwerden bestehen zwar das gesamte Jahr über, erreichen jedoch mit dem Beginn des Herbstes einen Höhepunkt. Dann ist die Milbenpopulation am größten und es hat sich eine enorme Menge Kot angesammelt. Hausstaubmilben lieben Wärme sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ihre Lebensdauer liegt zwischen 60 und 150 Tagen, in denen sie zirka das 200-fache ihres Gewichts als Kot ausscheiden. Wenn dieser trocknet, setzt er seine belastenden Inhaltsstoffe frei. Wenn die Heizperiode beginnt, trägt die Heizluft dazu bei, dass die Allergene des sich angesammelten Kots in die Atmungswege gelangen. Gleichzeitig lässt die durch das Heizen sinkende Luftfeuchtigkeit viele Milben sterben und zerfallen, was zusätzlich eine ganze Menge an Allergenen freisetzt.

Trotz Hausstaubmilben-Allergie wieder gut schlafen

dreamsDa die höchste Konzentration an Milbenallergenen im Bett zu finden ist, klagen Allergie-Geplagte über die stärksten Beschwerden nachts und am Morgen, so dass ein ruhiger und erholsamer Schlaf kaum mehr möglich sind. Verstärken sich die erkältungsähnlichen Symptome im Herbst, ist das ebenfalls ein deutlicher Hinweis auf eine Hausstaubmilben-Allergie. Zur Sicherung der Diagnose mit einem Allergietest sollten Betroffene ihren Arzt aufsuchen. Ein milbendichter Bezug (Encasing) verhindert den direkten Kontakt zum Allergen im Bett und ist die wichtigste Maßnahme der Therapie, die eine schnelle Linderung der Beschwerden mit sich bringt. Wenn eine Verordnung vom Arzt vorliegt, bezuschussen oder erstatten die meisten Krankenkassen Encasings – sogar für das Partnerbett.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an den Allergo Natur-Kundenservice: http://www.allergo-natur.de/ueber-allergo-natur/kontakt-und-kundenservice/

 


Hinterlassen Sie uns ein Kommentar


Zurück zur Übersicht »