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Ernährung bei Neurodermitis

14. Juli, 2014

Juckreiz und Ekzeme beeinträchtigen Menschen mit Neurodermitis stark in ihrem Alltag. Dennoch wollen Sie vielleicht nur in akuten Situationen mit Medikamenten gegen die Symptome angehen. Abhilfe kann eine Therapie schaffen, welche eine Änderung Ihrer Lebensweise verfolgt. Neben einer angemessenen und konsequenten Hautpflege, können Sie auch mit Ihrer Ernährung die Neurodermitis-Therapie positiv unterstützen.

Neurodermitis: Was hilft im Bereich der Ernährung?

In erster Linie sollte Ihre Ernährung bei Neurodermitis ausgewogen sein. Dies gilt aber nur insoweit, wie die Lebensmittel keine Allergien auslösen. Die tägliche Ration an Milchprodukten darf nicht fehlen, ebenso wenig wie Vollkornprodukte oder Gemüse und Obst. Jede Woche sollte ein- bis zweimal Fisch auf dem Tisch stehen. Dafür sollte Fleisch nicht öfter als zwei- bis dreimal wöchentlich verzehrt werden. Ihre Wahl der Fette bezieht sich im Idealfall auf die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese finden sich vornehmlich in Oliven- und Sonnenblumenöl. Ist ein Lebensmittel in seiner Zusammensetzung nicht genau ausgezeichnet, ist eine Vermeidung anzuraten. Bei einer geringen Verträglichkeit von Obst und Gemüse kann das Andünsten die Verdauung begünstigen. Geschmacksverstärker sowie Inhaltsstoffe aus Fast-Food-Gerichten stehen im Verdacht, Irritationen der Haut auszulösen, so dass von einem Gebrauch dringend abzuraten ist.

Was sagt die Wissenschaft zum Thema Ernährung bei Neurodermitis?

Food DiaryWissenschaftliche Studien zeigen, dass bei einer Umstellung der Ernährung eine Linderung der Neurodermitis eintritt. Optimalerweise verschwinden Ihre Symptome sogar komplett.
Als Neurodermitiker können Sie die Veränderung der Krankheitssymptome auf diese Weise selber beobachten und am besten beurteilen. Sobald ein Lebensmittel negative Auswirkungen aufzeigt, ist ein Wechsel in der Ernährung ratsam. Bitte besprechen Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Arzt und/oder einem Ernährungsberater. Als hilfreich haben sich in jedem Fall auch Ernährungstagebücher erwiesen. Sie zeigen Ihnen selbst, aber auch Ihrem betreuenden Arzt und Ernährungsberater, Ihre Eßgewohnheiten auf und unterstützen Sie bei der Auswertung derselben. Damit kann Ihr Lebensstil ständig überprüft und gegebenenfalls verändert und entsprechend angepasst werden. Vielfach wurde bei der Durchführung und Auswertung solcher Tagebücher schon beobachtet, dass insbesondere Nüsse, Eier, Früchte oder Milch auslösend für Hautirritationen sein können. Weiterhin sind Kaffee, Alkohol und stark gewürzte Speisen in der Nahrung verantwortlich für den Juckreiz, da sie die Durchblutung der Haut fördern.

Muss ich meine Eßgewohnheiten bei Neurodermitis umstellen?

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Ihre Ernährung einen großen Einfluss auf die Symptome der Neurodermitis hat. Selbstbeobachtung und eine genaue Einstellung auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers können Ihnen helfen, den richtigen Umgang mit sich und Ihrer Ernährung zu finden, so dass Sie selbst einen Beitrag zu mehr Wohlbefinden trotz Ihrer Neurodermitis-Erkrankung leisten können.

 

 


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