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Chronischen Juckreiz bei atopischer Dermatitis behandeln

23. Oktober, 2014

Mit einer Prävalenz von 10% bildet die atopische Dermatitis (Neurodermitis) die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Die Komplexität der Erkrankung ergibt sich aus den vielseitigen Einflussmechanismen, wie mikrobielle Besiedelung betroffener Hautareale, allergische und irritative Entzündungsgeschehen sowie psychosomatische Faktoren. Das beeinträchtigendste Symptom der Neurodermitis ist wohl der chronische Juckreiz, der zu intensivem Kratzen animiert, das wiederum zu einer weiteren Verschlechterung des Hautbildes führt. Die erfolgreiche Behandlung des Juckreizes kann den Leidensdruck der Patienten daher deutlich reduzieren.

Hautpflegemittel

FeuchtigkeitscremeGrundstock der Behandlung einer atopischen Dermatitis bilden hydratisierende und hypoallergene Cremes und Lotionen. In regelmäßigen Abständen, insbesondere nach dem Duschen oder Baden ist das Eincremen der ausgetrockneten Haut besonders wichtig. Die intensive Pflege der Haut kann den Bedarf an Glucocorticoiden signifikant reduzieren.

Topische Glucocorticoide

Die topischen Glucocorticoide begleiten mit ihrer immunsuppressiven und entzündungshemmenden Wirkung die Hautpflege bei der Dermatitis-Behandlung. Sie sind in Form von Cremes und Salben erhältlich und unterstützen indirekt die Reduktion des Juckreizes.

Topische Calcineurinhemmer

Diese äußerlich anzuwendenden Medikamente werden eingesetzt, wenn die Kombination von Hautpflege und topischen Glucocorticoiden nicht zum gewünschten Erfolg führt. Sie besitzen eine gute Wirksamkeit, sollten jedoch aufgrund eines möglichen Zusammenhangs mit malignen Hauterkrankungen nur kurzfristig eingesetzt werden.

Antihistaminika

Der kühlende und entzündungshemmende Effekt von topischen Antihistaminika kann eine deutliche Juckreizmilderung herbeiführen. Der juckreizlindernde Effekt von systemischen Antihistaminika ist jedoch umstritten. Zudem können letztere besonders bei Kleinkindern unerwünschte Nebenwirkungen, wie Schlafapnoe oder Erregungszustände verursachen.

Mastzellstabilisatoren

Mastzellstabilisatoren hemmen ähnlich wie Antihistaminika die Freisetzung von Entzündungsmediatoren und eignen sich daher gleichermaßen zur Juckreizbehandlung bei atopischen Dermatosen.

Impfung GrippeschutzSystemische Immunsuppressiva

Diese Medikamente kommen erst zum Einsatz, wenn alternative Behandlungsmethoden keinen Erfolg zeigen. Sie werden oral oder intravenös verabreicht, führen allerdings häufig zu schweren unerwünschten Nebenwirkungen, die ihren Einsatz deutlich limitieren.

Ätherische Öle

Ätherische Öle in Form von Salben und Cremes haben einen temporären kühlenden und juckreizstillenden Effekt. Eingesetzt werden hierfür in der Regel Menthol, Thymol oder Kampfer.

Umweltgestaltung

Weißes-DoppelbettNicht zu vergessen in der Behandlung der atopischen Dermatitis ist die Prävention erneuter Krankheitsschübe. Hier ist besonders die Kontaktvermeidung mit potentiell schubauslösenden Agenzien zu erwähnen. Ist beispielsweise eine Hausstaubmilben-Allergie bekannt, sollten der Wohnraum und besonders das Schlafzimmer so gestaltet sein, dass Hausstaubmilben keinen Unterschlupf finden. Hilfreich sind hier beispielsweise eine konstant niedrige Schlafzimmertemperatur sowie spezielle Encasings und anti-allergene Bettwäsche. Zusätzlich stellt Stressvermeidung einen weiteren wichtigen Faktor für den Behandlungserfolg dar. Stressbewältigungsstrategien sowie die Vermeidung stressauslösender Situationen sind bewährte Mittel gegen psychosomatische Einflussfaktoren einer atopischen Dermatose.

 

Allergo Natur - Allergo TH2 - Dihydroltion Captain Jack MelkoAnmerkung von Allergo Natur

Allergo Natur hat eine cortisonfreie Creme speziell für Kinder konzipiert, die schnell den Juckreiz in der Akutphase stillt und gleichzeitig eine optimale Versorgung der Haut als Basistherapeutikum gewährleistet. Die Cremes für Jungen und Mädchen sind bereits ab 0 Jahre geeignet und aufgrund der besonderen Wirkstoffkombination gut verträglich. Informationen zu den speziellen Produkten und ihrer Wirkweise finden Sie unter der Rubrik „Produkte“.

 


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