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Heuschnupfen (Pollenallergie)

Was versteht man unter einem Heuschnupfen?

Fast jeder 5. Deutsche leidet unter einer Pollenallergie. Die eigentliche Entstehung der Allergie ist noch nicht nachgewiesen. Sicher ist jedoch, dass die Neigung zu einer Allergie vererbbar ist, die konkrete Allergie jedoch weniger. Ein Kind, bei dem beide Eltern unter einer Allergie leiden, erkrankt bis zu 4 mal häufiger an einer allergischen Erkrankung. Welche Allergieform dabei ausgeprägt wird, hängt vom jeweiligen Patienten ab.

Frühling Ast mit Kätzchen

Umwelteinflüsse begünstigen Allergien im Allgemeinen und besonders eine Pollenallergie entscheidend. Reagiert man beim Kontakt mit Blütenstaub von verschiedenen oder auch ganz bestimmten Pflanzen wie Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide oder Kräutern mit allergischen Symptomen, ist man von einer Pollenallergie – im Volksmund auch als Heuschnupfen bezeichnet – betroffen. Die Pollen lösen bei Kontakt mit den Schleimhäuten der Nase oder der Augen unmittelbar eine allergische Reaktion aus, d.h. der Körper reagiert sofort nach dem Kontakt mit Pollen allergisch mit den typischen Heuschnupfen-Symptomen. Aber auch durch die Haut gelangen Pollen in den Körper. Heuschnupfen-Symptome können sich an Augen, Nase, den tieferen Atemwegen oder auch an der Haut zeigen.

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Klassische Heuschnupfen-Symptome sind:

  •  tränende, juckende oder brennende Augen
  •  Bindehautentzündung
  •  Fließschnupfen
  •  Niesreiz/Niesanfälle
  •  verstopfte Nase
  •  Kratzen im Hals
  •  Juckreiz der Mundschleimhaut, im Hals und im Ohr
  •  Schmerzen im Hals
  •  Husten
  •  allergische Reaktionen der Haut (z.B. Rötungen, Schwellungen)
  •  Eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit
  •  Unruhiger Schlaf
  •  Veränderter Geruchs-, Geschmacks- und Hörsinn
  •  Schwächegefühl
  •  Müdigkeit

Eine allergische Reaktion tritt meist nur saisonal, d.h. zu bestimmten Jahreszeiten auf. Die Pollenkonzentration, die auch von der Witterung, der Temperatur und vom Wetter abhängt, hat ebenfalls Einfluss auf die Stärke der allergischen Beschwerden.

Oft unterschätzt wird dabei die Bedeutung unserer Haut. Pollen, die eine allergische Reaktion auslösen, dringen nicht nur über die Atemwege ein, sondern auch über die Haut in den Körper ein.

Heuschnupfen Pollen dringen in die Haut ein

Pollen-Allergene dringen in die Haut ein

 

Urbane Lebensverhältnisse sind oft Allergieauslöser.

Menschen, die in Städten wohnen oder arbeiten leiden häufiger unter Allergien. Ein Grund dafür ist der Feinstaub, der hier in der Luft liegt. Feinstaub selbst ist zwar kein Allergen, er öffnet jedoch die Poren und dient sozusagen als Fahrstuhl für Allergene, damit diese durch die Haut in den Körper gelangen können. Gerade in städtischen Lebensverhältnissen sollten Allergiker besonders auf ihren Hautschutz achten, damit der Feinstaub nicht noch mehr Schaden anrichten kann.

Warum sollte man einen Heuschnupfen ernst nehmen?

In besonders schweren Fällen kann ein Heuschnupfen sogar zu Atemnot und allergischem Asthma führen. Für Pollenallergiker besteht ein wesentlich höheres Risiko, an Asthma zu erkranken als bei Nicht-Allergikern. Eine unbehandelte Pollenallergie führt zu über 70 % nach 8 – 9 Jahren in eine asthmatische Erkrankung. Oftmals ist eine Allergie wie Heuschnupfen für die Entstehung eines chronischen Asthmas ursächlich. Bei den ersten Anzeichen sollte deshalb ein Arzt konsultiert werden, der durch einen zuverlässigen Allergietest (z.B. Prick-Test) nachweisen kann, auf welche Pollen-Allergene der Heuschnupfen-Patient reagiert. In speziellen Fällen können auch eine Blutuntersuchung oder ein Provokationstest mit dem entsprechenden Allergen genaueren Aufschluss geben.

Behandlung bei Heuschnupfen

Wie bei allen anderen Allergien gilt auch hier, den Kontakt zum Allergen möglichst zu meiden. Für Heuschnupfen-Geplagte ist das oft schwierig, da die Pollen im Umkreis mehrerer Kilometer durch die Luft fliegen.

Bei starken Beschwerden werden vom Arzt spezielle Medikamente oder eine Hyposensibilisierung empfohlen. Medikamentöse Behandlungen mit Antihistaminika, Kortison und Ketotifen greifen jedoch nur die Symptome an, nicht die Ursache. Langfristig gesehen, empfiehlt sich bei Heuschnupfen eine Hyposensibilisierung.

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Dabei wird dem Patienten das Pollenallergen regelmäßig und in stetig steigender Dosis gespritzt. Der Körper soll sich langsam an das Allergen gewöhnen, bis die allergische Reaktion schwächer ist oder sogar ausbleibt.

Unterstützende Maßnahme bei Heuschnupfen

Einfach und wirksam – Allergenschutz zum Eincremen

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Entsprechend viele Keime oder Allergene können durch die Haut in den menschlichen Körper gelangen. Hat ein Allergen erstmal die Hautschutzbarriere durchdrungen und ist zu den Langerhanschen Zellen vorgedrungen, ist es oft zu spät, die Reaktion und damit die Allergiesymptome aufzuhalten.

Frau beim eincremenEine funktionierende und gut aufgebaute Hautschutzbarriere ist für Allergiker daher besonders wichtig. In der dermatologischen Allergieforschung werden Präparate entwickelt und konzipiert, die speziell für den Allergiker gedacht sind und genau auf die Haut des Allergikers abgestimmt wurden. Sie sind besonders geeignet zum Schutz vor Pollenallergenen und Feinstaub durch die tägliche Feinstaubbelastung in städtischen Lebensverhältnissen.

Schützen und stärken Sie Ihre Hautbarriere, damit Allergene nicht so leicht eindringen können!

allergo natur - allergo TH2 Skin Repair

allergo TH2 Skin Repair

Allergiker haben meist von Natur aus eine gestörte, sehr durchlässige Hautbarriere, so dass schädigende Substanzen und Allergene leichter eindringen können und dadurch allergische Reaktionen auslösen. Für einen besseren Schutz durch eine kontinuierliche Stärkung der Hautbarriere stehen speziell für Allergiker konzipierte Cremes zur Verfügung.

Die von Allergo Natur entwickelte Creme Skin Repair wie auch die weiteren Produkte aus der allergo TH2 Reihe sind speziell auf die sensible Haut des Allergikers abgestellt und helfen wirksam die Hautbarriere zu verbessern und damit den Pollen-Allergieschutz zu verstärken.

 Weitere Tipps

  • Achten Sie darauf, wann Sie lüften! Auf dem Land sollten die Fenster am frühen Morgen geschlossen bleiben, da dann die meisten Pollen fliegen, in der Stadt am Abend.
  • Besorgen Sie sich geeignete Pollenschutzgitter für Ihre Fenster.
  • Bevor Sie ins Bett gehen, sollten Sie in den kritischen Jahreszeiten die Haare waschen, damit keine Pollen in Ihr Bett kommen. Wechseln Sie wenn möglich die Straßenkleidung, wenn Sie heim kommen oder zumindest wenn Sie das Schlafzimmer betreten.
  • Tägliches Staubsaugen entfernt Pollen von Teppichen und Möbeln, empfehlenswert sind Geräte mit Hepa-Filter.
  • Erkundigen Sie sich nach Pollenfiltern für die Lüftungsanlage Ihres Autos.
  • Achten Sie auf die aktuelle Pollenflugvorhersage in den Medien oder besorgen Sie sich eine Pollen-App